Mikrowohnung gefällig?

Gegen die Wohnungsnot

Die Wohnungsnot in den deutschen Großstädten ist nicht neu. Die damit verbundenen steigenden Preise sind ebenfalls ein bekanntes Thema. Was kam, war bzw. ist die Mietpreisbremse. Was noch folgen soll, sind sogenannte Mikrowohnungen oder auch „ein Individualraum mit mindestens 14 m², Küchenzeile und kleines Bad“ – so die Beschreibung des Bauministeriums.

Die wichtigsten Eckdaten

Die neuen Mikrowohnungen machen ihrem Namen alle Ehre. Sie sind tatsächlich kleiner als klein, eben mikro. Bis zu 25qm groß bestehen die Wohnungen  aus einem Zimmer, das gleichzeitig Wohn- und Schlafzimmer ist + Bad + Küche. Teilweise wird es sie möbliert geben, teilweise nicht. Als Warmmiete sollen maximal 260 Euro zu Buche schlagen. Dass die Nebenkosten diesen Betrag nicht übersteigen lassen, dafür soll eine gute Dämmung der kleinen Individualräume sorgen. Balkons oder Terrassen sind hingegen eher Fehlanzeige.

Als Zielgruppe gelten Studenten, Singles oder auch Berufsanfänger, die sich eine Wohnung unter „normalen“ Verhältnissen schlicht und ergreifend nicht leisten können. Da die Wohnungen so konzipiert sein sollen, dass sie barrierefrei begehbar sind oder zumindest zügig dazu umgebaut werden könnten, sind sie ebenso für Senioren denkbar.

Nichts Neues in Chemnitz

Wer sich in Chemnitz auskennt, dem wird bei diesen Ideen zur neuen Mikrowohnung sicher das ein oder andere Hochhaus, z. B. am Rosenhof, einfallen, dass solche 1-Raum-Wunder bereits seit dem Bau des Hauses in den 70ern beherbergt.

Wir können dem neuen Trend Mikrowohnung also entspannt zusehen, wenn sich in den deutschen Großstädten ab 2016 der Bau der Individualräume abzeichnen wird.

 

Quelle:  http://www.focus.de/immobilien/wohnen/leben-auf-14-quadratmetern-wenig-mehr-als-eine-nasszelle-mikro-wohnungen-sollen-wohnungsnot-beheben_id_4863096.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-immobilien&fbc=facebook-focus-online-immobilien&ts=201508111001

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