Grunderwerbssteuer 2016

Es bleibt wie es war

Auch 2016 hat Sachsen Glück und damit meinen wir hier in erster Linie den erneuten Stillstand der Grunderwerbssteuer. Der bleibt auch in diesem Jahr bei 3,5%. Nur Bayern belässt den Steuersatz ebenfalls noch auf diesem niedrigen Niveau. Damit hinken die beiden Bundesländer dem gesamtdeutschen Trend ordentlich hinterher. Zwischen 4% in Hamburg und stattlichen 6,5% in Brandenburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und ab 01.01.2017 auch in Thüringen hat die Grunderwerbssteuer mittlerweile ihren Pegel gefunden.

Länder füllen ihre Kassen

Die Kassen der Bundesländer sollten hiermit gut gefüllt sein. Seit nunmehr fast 10 Jahren dürfen die Bundesländer den Steuersatz für die Grunderwerbssteuer selbst bestimmen. Bis 31.08.2006 war es Sache des Bundes, über die Höhe dieser Verkehrssteuer zu bestimmen. Bis zu diesem Datum lag der Steuersatz für die Grunderwerbssteuer entsprechend einheitlich bei 3,5%. Danach ergriff als erstes Berlin die Möglichkeit, für Immobilienkäufe selbst mehr zu verlangen und erhöhte auf 4,5%. Danach folgten zwei weitere Erhöhungen, was Berlin aktuell einen Grunderwerbssteuersatz von beträchtlichen 6% einbringt. Nur das Saarland kann in dieser Statistik gleich halten, indem es seit 2006 ebenfalls auf 3 Erhöhungen der Steuer zurückblickt und nun 6,5% vom Erlös eines Immobilienkaufes verlangt.

Alle anderen Bundesländer können zwar auf ähnliche utopische Höhen hinsichtlich des Grunderwerbssteuersatzes schauen, brauchten dafür jedoch nur eine oder zwei Schritte, das Level auf diese Höhe zu bringen.

Wann müssen Sie zahlen?

Wenn Sie Eigentümer einer Immobilie sind, d. h. ein Haus oder eine Wohnung gekauft haben, haben Sie nach Abschluss des Kaufvertrages beim Notar Post vom Finanzamt erhalten. Das Finanzamt, das vom Notar wiederum in Kenntnis gesetzt wurde, dass Sie eine Immobilie gekauft haben, hat aufgrund des des Kaufpreises und der geltenden Grunderwerbsteuer den entsprechenden Betrag ermittelt, den Sie dann zugunsten des Landes Sachsen (so Sie in Sachsen gekauft haben) abführen mussten. Darüber hinaus gelten weitere Rechtsprechungen.

Wann müssen Sie nicht zahlen?

Wenn Sie die Immobilie oder das Grundstück, das Sie kaufen weniger als 2.500 Euro kostet, müssen Sie keine Grunderwerbsteuer zahlen. Das gleiche gilt, wenn Sie eine Immobilie geschenkt oder vererbt bekommen bzw. im Rahmen einer Erbengemeinschaft von einem Ihrer Miterben ausgezahlt werden. Auch dann, wenn Eheleute sich untereinander Immobilien verkaufen oder Sie an einen Verwandten in „gerader Linie“ (sprich Ihrer Tochter oder Ihrem Vater), werden Sie von der Grunderwerbsteuer von Gesetzes wegen befreit.

Nutzen Sie also Sachsens glückliche Lage, die noch niedrigen Zinssätze und werden Sie Eigentümer einer Immobilie in Chemnitz für sich selbst und / oder Ihre Kinder. Erfüllen Sie sich Ihren Traum vom eigenen, schönen Zuhause von NAGEL & CIE. Dabei sind wir gern der Partner an Ihrer Seite und geben Ihnen darüber hinaus wertvolle Tipps zum Kauf oder Verkauf Ihrer Immobilie.

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grunderwerbsteuer_(Deutschland)

http://amt24.sachsen.de/ZFinder/verfahren.do?action=showdetail&modul=VB&id=36672!0

 

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