Einerseits weniger, andererseits mehr

von Ben Trinks

Es wird weniger gebaut

Das Statistische Bundesamt hat einen leichten Rückgang an Neu- und Umbauten von Wohnraum vermeldet. Im Vergleich zu Januar und Februar 2016 wurden im selben Zeitraum dieses Jahres 6,5% weniger Bauanträge für Neu- und Umbauten von Ein- oder Zweifamilienhäusern genehmigt. Speziell der Umbau von Immobilien verzeichnet mit einem Minus von stolzen 26% einen starken Rückgang.

Für Mehrfamilienhäuser gab es wiederum einen leichten Zuwachs an Baugenehmigungen von etwa 8%. Grund dafür dürfte auch der wachsende Bedarf an Wohnraum für Flüchtlinge sein.

Wert von Wohnimmobilien steigt

Und hier ist das „mehr“. Denn werden auch prinzipiell weniger Wohnimmobilien neu- bzw. umgebaut, so wird der Wert bestehender Immobilien steigen bzw. zumindest gleich bleiben. Und das – laut einer Studie – bis zum Jahr 2030.

Im Ranking werden Wohnimmobilien vor allem in München weiter an Wert gewinnen und damit teurer. Aber auch in Dresden, das laut der Studie aufgrund seiner guten Infrastruktur für Immobilieninteressierte attraktiv bleiben wird, werden die Preise weiter steigen. Daneben zeichnen sich auch in kleineren Regionen Wertzuwächse ab, jedoch betrifft dies lediglich westdeutsche Regionen.

In den neuen Bundesländern sei dagegen die Lage eher angespannt, sieht man einmal über Dresden, Berlin und Leipzig hinweg. Aufgrund einer nach wie vor negativen Bevölkerungsentwicklung zeichnen sich hier weiterhin Wertverluste der Wohnimmobilien ab. Allerdings – so meinen wir – wo es heute weniger ist, wird es morgen mehr…

 

Quellen:

http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/immobilien-bauboom-verliert-leicht-an-tempo/19730914.html?xing_share=news http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/immobilien-heitere-aussichten-fuer-wohnungsbesitzer/19765654.html

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