Die Mietpreisbremse der Großen Koalition

CDU und SPD gehen eines ihrer Wahlkampfthemen an

Der erste Entwurf des Justizministeriums steht. Demnach sollen die Bundesländer für fünf Jahre festlegen, welche Wohnräume der Mietpreisbremse unterstellt werden sollen. Generell kommen dafür ca. 4,2 Millionen Wohnungen in den deutschen Großstädten in Betracht, deren Mietpreis  in dieser Zeit um maximal 10% über dem sonst ortsüblichen Niveau liegen darf, die Erhöhung der Miete demnach also stark gedeckelt werden soll. Ausgenommen von dieser Regelung sind „umfassend modernisierte“ Wohnungen.

Unterschiedliche Mietspiegel 

Die Grundlage der Bestrebungen der Großen Koalition sind die horrenden Mietspiegel gerade in Großstädten wie Berlin, wo man derzeit durchschnittlich 8,22€/qm Kaltmiete für Wohnraum zahlt oder Hamburg. Hier kostet der Quadratmeter zurzeit im Schnitt stolze 10,87€. Noch teurer geht es in München zu: 15,34€. Stellt sich dem fleißigen Arbeiter mit einem Durchschnittsbruttogehalt, das sich je nach Branche und Wohnort zwischen rund 2000€ und 4500€ beläuft, die Frage, wohin das noch führen soll und wie man bei ebenfalls steigenden Nebenkosten diese Kosten begleichen soll, ohne große Einschnitte in die aktuelle Lebensführung vornehmen zu müssen. Dieses Thema wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt weiter behandelt.

Mehr Informationen sowie Meinungen zur Entwicklung gibt es mittlerweile auch in den verschiedensten Reportagen und Dokumentationen, z. B. im Ersten und bei VOX sowie in den verschiedensten Zeitungen und Presseportalen.

Eine Übersicht über bezahlbaren Wohnraum in Chemnitz und Umgebung gibt es z. B. in unserem Immobilienangebot.

 

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